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Projektbeschreibung



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Ausgangslage

Vor einem Jahr, im 2016, hat die Polymechaniker Klasse POMG6A der Gewerblichen Berufsschule unter der Leitung von Fachlehrer Urs Gredig im Fach Technische Grundlagen, welches Physik, Mathematik und Informatik beinhaltet, einen Stratosphärenflug mit einem Wetterballon durchgeführt. Da sich der Lehrplan mit dem Inhalt des Projekts in einigen Bereichen deckte, konnte so ein Praxisbezug aufgezeigt werden. Die Lernenden mussten sich in kleinen Projektgruppen mit den verschiedensten Themen auseinandersetzen.

Wie zum Beispiel dem physikalischen Hintergrund des Ballonfluges, Fallschirmberechnung, Ballongrössenbestimmung, Heliummenge berechnen, GPS- Tracker konfigurieren, Fluggenehmigung anfordern, Versicherungsabklärungen vornehmen etc. Der Ballonstart fand am 6. Mai 2016 auf dem Rossboden in Chur statt. Das Befüllen des Ballons war durch den starken Wind ein schwieriges und heikles Unterfangen.

Die Klasse war begeistert als der Ballon dann auf seine Reise geschickt werden konnte und beim Start alles reibungslos geklappt hat. Der Ballon flog anfangs bei starkem Wind Richtung Untervaz, wo er dann auf ca. 5000m Höhe wendete und dann über das Parpaner Rothorn flog. Auf der Höhe von Filisur auf ca. 23'000m platzte der Ballon. Die Sonde, in welcher sich zwei Kameras, ein Datenlogger, ein GPS-Tracker und ein APRS-Sender befanden, segelte sicher an einem Fallschirm Richtung Boden.

Auf der Fuorcla Crap Alv auf 2530m, nach 2.5 Stunden Flugzeit und 80km Flugstrecke kam die Sonde zu liegen. Die erfassten Daten wurden anschliessend aus dem Datenlogger ausgelesen und für den Physik -und Mathematikunterricht verwendet. Aus dem Filmmaterial entstand ein Film, welcher ein Multimediaelektroniker DJ vertonte.

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Vision

Nach diesem Projekterfolg kamen ich, Urs Gredig, und mein Amateurfunkerkollege Christoph Joos ins Fachsimpeln. Er erzählte mir von einem Stratos-Gleiter Flug, welcher er gesehen hat und ausprobieren will. Schnell wurde klar, dass wir da wieder ein neues Schulprojekt am Start haben würden.

Diesmal sollte das komplette Equipment mit Hilfe eines Gleiters zurück an den Startplatz geflogen werden. Somit muss das Material nicht mehr in den Bergen gesucht werden …

Nach einigen Überlegungen zur Realisierbarkeit des neuen Projektes wurde die "Stratos II Mission" im Oktober 2016 gestartet. Im Unterschied zum ersten Stratos Projekt wird nun in diesem Projekt Berufsfeld-übergreifend gearbeitet.

Ich ging auf die Suche nach jungen Fachleuten, welche im letzten Lehrjahr sind und welche aus Eigeninteresse mit uns dieses Projekt realisieren wollen. Nach einigen Gesprächen mit Lehrlingen aus verschiedenen Berufen wie Informatiker, Elektroniker und Mediamatikern entstand die Projektgruppe "Stratos Glider Nerds".

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Ziele

Folgende technische- und pädagogische Ziele möchten wir in diesem Projekt erreichen

Technische Ziele

– Einen kontrollierten Stratosphärenflug mit einem Gleiter realisieren, welcher mit einem Wetterballon auf 35000m hoch geschleppt wird. Der Gleiter wird dann abgeworfen und fliegt autonom zur Startbasis zurück. Die Steuerung kann von einem "Piloten" jederzeit übernommen werden wenn dies die Bedingungen verlangen.
– Der Wetterballon steigt dann weiter und soll durch kontrollierte Gassteuerung einen Weltrekord von über 50000m erreichen. Die Ballonsonde segelt am Schluss an einem Fallschirm zur Erde zurück.
– Der Stratos-Gleiter sendet live Bilder zur Erde, damit der Flug live verfolgt werden kann.
– Die gesammelten Messdaten sollen für "guten" Schulunterricht weiter verwendet werde.

Pädagogische Ziele

– Soziale Kompetenzen zwischen verschiedenen Berufsfeldern, Team Arbeit fördern
– Fachkompetenzen fördern, erlerntes Fachwissen einsetzen
– Selbstkompetenzen stärken, Verantwortungen übernehmen und sich im Projekt einbringen
– Selbstgesteuertes Lernen fördern
– Lernprozesse und Entwicklung unterstützen (meine Hauptaufgabe)
– Handeln reflektieren und weiterentwickeln

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Zeitplan

Das Projekt läuft auf Hochtouren und im Frühling werden erste Testflüge gemacht. Ziel ist es im Sommer oder Herbst den Rekordflug zu realisieren.

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Risiken

Da es sich um ein Flugobjekt handelt, welches den zivilen Luftraum quert, haben wir einen Aviatik-und Flugsicherheitsspezialisten an Bord, welcher uns in diesen Thematiken unterstützt. Unser Stratos-Gleiter ist mit modernster Technologie bepackt, welche ein autonomes Ausweichmanöver durchführt, wenn sich ein Flugobjekt nähert.

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Kosten

So ein spannendes Schulprojekt kostet natürlich Geld. Alles Material, welches bis jetzt verbaut wurde, ist aus dem eigenen Sack bezahlt worden. Wir suchen DRINGEND GÖNNER, damit wir unser Unterfangen realisieren können. Die grösste Kostenstelle ist der Ballon, welcher in den harten Randbedingungen auf 50'000 m.ü.M bestehen soll.

Jetzt Gönner werden!

Videos

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Sendung - TV Südostschweiz

Crowdfunding Film

Stratos Mission 2.0

Erste Stratos Mission